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Auf Reisen Hämorrhoiden-Mittel nicht vergessen!

Ausreichend Vorrat an Medikamenten für den Urlaub einpacken

Wer Salben und Zäpfchen gegen sein Hämorrhoidalleiden von zu Hause mitnimmt, spart sich oft viel Rennerei am Reiseort und kann sich vollkommen auf seine Erholung konzentrieren.

Schnell die Hausapotheke in die Reisetasche packen und schon kann es losgehen... So einfach ist die Sache jedenfalls nicht, wenn jemand unterwegs wirklich gegen kleine Unfälle gewappnet sein will. Die Lösung lautet: Medikamente auf das Urlaubsland, auf die Reiseform und auf die persönlichen Bedürfnisse abstimmen. Wer mit dem Rucksack durch Afrika reist, braucht andere Arzneimittel als ein Camper in Norwegen oder eine Familie mit kleinen Kindern beim Hotelurlaub auf Mallorca.

Am besten ist es, den jeweiligen Bedarf mit seinem Arzt oder Apotheker vor Reiseantritt zu besprechen. Menschen mit einem Hämorrhoidalleiden sollten auf jeden Fall einen ausreichenden Reisevorrat benötigter Salben und Zäpfchen einstecken. Auch wer nur gelegentlich Beschwerden hat, beugt besser mit einer Packung Hämorrhoiden-Mittel vor. Apotheker raten: Jemand, der regelmäßig Medikamente braucht, sollte rund ein Drittel mehr als er regulär benötigt in seine Reiseapotheke packen.

Vorsicht vor gefälschten Hämorrhoiden-Medikamenten

Mitgenommene Medikamente ersparen das lästige Suchen einer Apotheke am Urlaubsort ebenso wie das Entziffern fremdsprachiger Beipackzettel. Im Übrigens heißen Arzneimittel im Ausland oft anders als in Deutschland oder sind gar nicht erhältlich. Im außereuropäischen Ausland sei zudem die Gefahr groß, an gefälschte Arzneimittel geraten, weiß Apotheker Fritz Becker vom Landesapothekerverband in Baden-Württemberg: "Diese Fälschungen können zu wenig oder keinen Wirkstoff, im schlimmsten Fall sogar andere, schädliche Inhaltsstoffe enthalten."

Rechtzeitig an Reiseapotheke denken

Zwar möchte keiner auf Reisen krank werden. Doch kleine Missgeschicke und Wehwehchen lassen sich nie ganz ausschließen. Es ist daher sinnvoll, eine Reiseapotheke mitzunehmen. Wichtig: Beizeiten daran denken. Mit den Vorbereitungen sollte sechs bis acht Wochen vor dem Urlaub begonnen werden, rät die Bundesvereinigung deutscher Apothekerverbände (ABDA). Gerade bei Impfungen müssen oft bestimmte Abstände eingehalten werden. Bei der Impfplanung können Apotheker helfen; viele stützen sich dabei auf Computerprogramme.

Nur Erprobtes in die Reiseapotheke geben

In die Reiseapotheke gehören nur bekannte und bewährte Mittel. Bei alten Packungen unbedingt die Haltbarkeit prüfen. Dabei bedenken, dass heiße Temperaturen die Verfallszeit beschleunigen können: Flüssige Medikamente trocknen beispielsweise schneller ein, Wirkstoffe können ihre Wirkung verlieren, Zäpfchen und Salben zerfließen. Eine Reiseapotheke muss kühl gelagert werden, am besten im Kühlschrank. Auf keinen Fall im Auto oder im Hotelzimmer auf der sonnigen Fensterbank liegen lassen.

Gegen die oft hohe Feuchtigkeit in den Tropen hilft es, die Notfallapotheke in einer gut abgedichteten Plastikdose zu verwahren. Um Platz im Gepäck zu sparen, kann der Umkarton zuhause bleiben. Der Beipackzettel sollte aber unbedingt mitgenommen werden. Während der Fahrt sollte die Reiseapotheke im Handgepäck verstaut werden. So sind die Medikamente griffbereit und auch verfügbar, falls die Koffer verloren gehen oder verspätet ankommen.

Checkliste für Ihre Reiseapotheke

Reisemediziner und Apotheker empfehlen Folgendes für die Reiseapotheke:

Medikamente gegen...

  • Fieber-/Schmerzen
  • Übelkeit/Erbrechen (Reisekrankheit)
  • Durchfall
  • Magenbeschwerden
  • Verstopfung
  • Erkältung (Husten, Schnupfen, Halsschmerzen)
  • Augenreizungen
  • Ohrenschmerzen
  • Allergische Hautreaktionen
  • Hämorrhoidensalbe und -zäpfchen

Mittel für...

  • Wundbehandlung (Desinfektionsmittel, Brand- und Wundgel)
  • Verstauchungen
  • Verletzungen Zusätzlich
  • Medikamente, die Sie regelmäßig einnehmen
  • Sonnenschutz
  • Insektenschutz
  • Verbandsmaterialien (Mullbinden, Pflaster)
  • Fieberthermometer (am besten bruchsicher)
  • Kleine Schere
  • Splitterpinzette
  • Zeckenzange
  • Einmal-Handschuhe
  • Kondome
  • ggf. Malariamittel
  • steriles Spritzmaterial

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Autor: Lifeline
Letzte Aktualisierung: 01. Juli 2015

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