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Die besten Therapien bei Hämorrhoiden

Beschwerden durch vergrößerte Hämorrhoiden werden je nach Stadium der Erkrankung unterschiedlich behandelt.

 Bei Hämorrhoiden des 1. und 2. Grades greift der Arzt  vorwiegend auf konservative Behandlungsmethoden zurück.

Salben und Zäpfchen

Vor allem in diesen Stadien sind Salben und Zäpfchen eine gute Behandlungsoption. Wirkstoffe wie Lidocain, Inhaltsstoffe aus Hamamelis oder Eichenrinde lindern Schmerzen Brennen und Juckreiz. Sie sorgen auch dafür, dass kleine Hautrisse abheilen und sich die Haut in der sensiblen Analregion nicht entzündet. Cortisonhaltige Salben sollten nur kurzfristig eingesetzt werden, da der Wirkstoff die Haut auf Dauer dünn macht und die lokale Abwehrkraft schwächt. Sitzbäder mit  Zusätzen von Heilpflanzen können die konservative Therapie unterstützen. Bei verspannter Schließmuskulatur, die oft bei einer Analfissur auftritt, sorgt ein Analdehner für sanfte Weitung des Analkanals.

Neben Salben und Cremes  werden Hämorrhoiden 1. und 2. Grades auch durch semioperative und operative Maßnahmen behandelt. Dazu gehören die Gummibandligatur und das Veröden mittels Injektionen. Beide Methoden verursachen während und nach der Behandlung kaum Schmerzen. Ziel ist es, die vergrößerten Hämorrhoidenknoten zu verkleinern.

Behandlung bei fortgeschrittenen Hämorrhoiden

Sind die Hämorrhoiden so stark vergrößert, dass sie aus dem After fallen, müssen sie entfernt werden. Anders lassen sich Erkrankung im III. oder IV. Stadium nicht in den Griff bekommen. Es gibt verschiedene Operationsarten, zwischen denen ein Chirurg entscheiden muss. Allen Eingriffen gemeinsam ist, dass die erweiterten Blutgefässe entfernt werden. Eine schonende Operationstechnik ist die  Longo oder Stapler-Methode. Dabei wird das vergrößerte Hämorrhoidengewebe geliftet und gestrafft. Das Verfahren eignet sich nur, wenn die Hämorrhoiden den Afterkanal noch nicht mit nach außen ziehen. Da der Chirurg in der unsensiblen Schleimhaut schneidet, hat der Patient keine Schmerzen.

Eine weitere Behandlungsmethode ist die Verödung mit Hilfe von Gas.

Grundsätzlich kann kann die Behandlung von vergrößerten Hämorrhoiden jedoch nur erfolgreich sein, wenn der Betroffene auch seine Lebensweise umstellt. Eine ballaststoffreiche Ernährung  bereits während der Therapie und danach sorgt für weichen, formbaren Stuhl, lindert die Beschwerden und unterstützt die Heilung  nach einer Operation. Wichtig ist, Verstopfungen zu vermeiden, denn diese sind nicht nur Hauptauslöser der Erkrankung sondern verschlimmern bestehende Beschwerden. Verdauungsfördernd ist auch regelmäßige Bewegung. Auf Sportarten, welche die Beckenbodenmuskeln stark beanspruchen, sollten Hämorrhoiden-Patienten jedoch besser verzichten. Wer an Hämorrhoiden leidet, sollte außerdem längeres Sitzen vermeiden.

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Autor: haemorriden Administrator
Letzte Aktualisierung: 08. April 2013

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