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Bei welchem Hämorrhoiden-Stadium ist was zu tun?

Grad der Hämorrhoiden entscheidend für die Therapie

Bilden sich am gesunden Hämorrhoidalpolster im Mastdarm Gefäßknoten, spricht die Medizin von Hämorrhoiden. Die Frage aber, die sich für einen Arzt bei Patienten mit diesem Leiden sofort stellt, lautet: welchen Grades? Denn ob er Creme, Zäpfchen oder Sitzbäder verschreibt, verödet, abbindet oder gar operiert, richtet sich danach, wie ausgeprägt die Gefäßknoten sind.

Hämorrhoiden sind lästig und unangenehm - und im fortgeschrittenen Stadium sogar ein Infektionsrisiko. Der Arztbesuch ist daher ein Muss. Die Behandlung richtet sich nach dem Grad des Hämorrhoidalleidens: Während bei Hämorrhoiden ersten Grades allein gesündere Lebensgewohnheiten ein weiteres Fortschreiten der Erkrankung verhindern können, ist im fortgeschrittenen Stadium eine Operation häufig unumgänglich.

Die Therapie bei Hämorrhoiden fängt mit der Ernährung an: Sie sollte nicht nur ballaststoffreich sein. Auch eine reichliche Flüssigkeitszufuhr schützt vor Verstopfungen. Es empfehlen sich zwei bis drei Liter Mineralwasser, Früchte- oder Kräutertee pro Tag.

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Bis der harte Stuhlgang abklingt, kann der Patient auch ein mildes Abführmittel nehmen - etwa einen Esslöffel Leinsamen täglich zusammen mit mindestens 0,5 Liter Mineralwasser. Wichtig ist außerdem Bewegung. Wer unter Übergewicht leidet, sollte zudem eine Gewichtsreduktion anstreben. Durch eine gesündere Lebensführung lässt sich bei Hämorrhoiden ersten Grades häufig das Auftreten erneuter Symptome verhindern. Ebenso bei Fällen höheren Grades ist eine gesunde Ernährung wichtig - allein schon um zu vermeiden, dass sich nach erfolgreicher Behandlung wieder Hämorrhoiden bilden.

Salben und Zäpfchen lindern den Juckreiz

Eine gründliche Analhygiene und cortisonfreie Zäpfchen und Salben heilen die Hämorrhoiden zwar nicht, doch lindern sie abhängig vom Wirkstoff Juckreiz, Brennen und Schmerzen.

Hämorrhoiden ersten Grades lassen sich veröden

Reicht das Umstellen der Lebensgewohnheiten nicht aus, kann der Arzt Hämorrhoiden ersten Grades veröden. Dabei spritzt er Substanzen wie Polidocanol an die Basis der Hämorrhoidalgefäße (Sklerosierungstherapie). Zum Veröden muss der Patient nicht unbedingt ins Krankenhaus, denn diese Therapie erfordert nicht einmal eine lokale Betäubung.

Gummibandligatur schnürt die Hämorrhoiden ab

Hämorrhoiden zweiten Grades lassen sich gelegentlich noch veröden. Spätestens im dritten Stadium ist dies aber nicht mehr möglich, da die Gefäßknoten sich jetzt nach außen wölben und die Darmschleimhaut aus dem After austritt. In solchen Fällen kann gelegentlich die so genannte Gummibandligatur-Behandlung nach Barron helfen, die ebenfalls ambulant stattfinden kann. Bei dieser Behandlung liegt der Patient in der auch von Frauenärzten angewendeten Steinschnittlage. Der Arzt benutzt ein spezielles Instrument, mit dem er kleine Gummibänder über die vergrößerten Hämorrhoidalknoten streift. Diese schnüren die Knoten ab. Der Patient verspürt nur ein leichtes Kneifen. Nach einigen Tagen lösen sich die Hämorrhoiden und der Patient scheidet sie mit dem Stuhlgang aus. Manchmal kann es dabei etwas bluten. In sehr seltenen Fällen sind die Blutungen stärker. Der Patient sollte dann sofort den Arzt aufsuchen.

Hämorrhoiden vierten Grades: Operation ist ein Muss

Bei Hämorrhoiden vierten Grades ist eine Operation meist unausweichlich, denn sie beeinträchtigen den Patienten erheblich. Außerdem kann sich das Gewebe infizieren und zu Abszessen oder Fisteln führen. Auch beim Hämorrhoidalleiden dritten Grades kann eine Operation angezeigt sein.

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Autor: Lifeline
Letzte Aktualisierung: 01. Juli 2015

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