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Verstopfung ist häufigste Ursache für Hämorrhoiden

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Ursachen und Risikofaktoren von Hämorrhoiden

Hämorrhoiden sind nicht zwangsläufig eine Erkrankung des Alters. So können auch junge Männer und Frauen an einer behandlungsbedürftigen Form von vergrößerten Hämorrhoiden erkranken. Wer rechtzeitig vorbeugt, kann sich jedoch effektiv schützen.

Schätzungen zufolge sind die Hälfte aller Menschen jenseits des 30. Lebensjahres von vergrößerten Hämorrhoiden betroffen. Doch auch unter Jüngeren nimmt die Erkrankungsrate zu. Junge Menschen, die an Hämorrhoiden leiden, weisen meist mehrere Risikofaktoren wie Fehlernährung, Übergewicht und Bewegungsarmut auf. Alles Einflüsse, die die Entstehung von Hämorrhoidalleiden begünstigen.

Fehlernährung gibt oft primären Ausschlag

Meist steht eine ballaststoffarme Kost am Anfang der Krankheitsentstehung: Die Fehlernährung führt zu langen Sitzungen auf dem Klo, das starke Pressen bedingt die Entstehung der Hämorrhoiden und Übergewicht bewirkt durch ständigen Druck eine Überlastung der Beckenbodenmuskulatur, was die Problematik vertieft. Die Fastfood-Gesellschaft ist fürs Entstehen der Erkrankung prädestiniert, allen voran jugendliche Fans von Burgern und Pommes.

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Eine angeborene Bindegewebsschwäche, Schwangerschaft und Entbindung können bei Frauen weitere auslösende Faktoren bei der Entstehung von Hämorrhoidalleiden sein. In der Schwangerschaft drückt das Kind - inklusive Fruchtwasser und Plazenta - auf den Enddarm. Das behindert den Blutabfluss, wodurch das Hämorrhoidalgeflecht überdehnt wird. Unter der Geburt wirken hier zusätzlich enorme Kräfte, die den Krankheitsverlauf begünstigen.

Bitte keine langen Sitzungen!

Neben Fehlernährung und Schwangerschaft besteht im chronischen Missbrauch von Abführmitteln ein weiterer Risikofaktor. Junge Frauen erhöhen zudem durch das Tragen zu enger Kleidung das Risiko für die Entstehung von behandlungsbedürftigen Hämorrhoiden. Lange Sitzungen auf dem "stillen Örtchen", um Zeitung oder Comics zu lesen, halten viele Mediziner ebenfalls für eine Unart, die die Hämorrhoidenbildung fördert.

Den Beckboden nicht zusätzlich belasten

Im Allgemeinen wird viel Bewegung zur Vorbeugung von Hämorrhoiden empfohlen. Doch auch sportliche junge Menschen können eine Hämorrhoiden-Entstehung durch die Wahl der Sportart begünstigen. Starker Druck auf die Beckenbodenmuskulatur kann das Hämorrhoidalleiden fördern, da dadurch die zartwandigen Blutgefäße des Hämorrhoidalpolsters gedehnt werden. Zu den ungünstigen Sportarten zählen jene, die mit Hüpfen, Springen und Aufprallbewegungen verbunden sind und so den Beckenboden belasten. Darunter fallen unter anderem Tennis, Squash, Joggen, Seilspringen und Aerobic. Auch Gewichtheben sowie das Tragen von schweren Koffern und Kisten ist nicht zu empfehlen, denn es belastet ebenfalls den Beckenboden. Entlastend und daher empfehlenswert sind hingegen Sportarten wie Radfahren und Schwimmen.

Schon in jungen Jahren Hämorrhoiden vorbeugen

Wer bereits in der Jugend einige Grundsätze beachtet, kann sich auch mit zunehmendem Alter gegen die Entstehung hämorrhoidaler Erkrankungen wappnen. Zu den präventiven Maßnahmen zählen:

  • Regulierung der Stuhlentleerung durch eine ausgewogene ballaststoffreiche Ernährung in Form von Getreide, Gemüse und Obst. Vermeidung blähender Speisen und reichlich Trinken (zwei bis drei Liter/Tag).
  • Längeres Sitzen vermeiden und während der Bürostunden regelmäßig aufstehen. Bei Gängen im Haus empfiehlt es sich, die Treppen statt den Fahrstuhl zu benutzen.
  • Moderate Bewegung, wobei Hüpfen, Springen und Aufprallbewegungen zu vermeiden sind. Schwimmen und Radfahren sind empfehlenswert. Eventuell zusätzlich Beckenbodengymnastik.
  • Gewichtsreduzierung
  • Den Drang zur Stuhlentleerung nicht unnötig hinauszögern, Luftanhalten und Pressen beim Stuhlgang vermeiden.
  • Keine langen Sitzungen auf dem "stillen Örtchen".

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Autor: Lifeline
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